50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Ihr müsstet 14.281.868.906.496 Runen in den Horadrimwürfel stopfen, um eins der seltensten Items von Diablo 2 herzustellen

In Diablo 2 ist die Zod-Rune der Heilige Gral der Sammler. Ihre Herstellung im Horadrimwürfel erfordert eine astronomische Menge an Crafting-Rohstoffen.

Wer eine Zod-Rune in Diablo 2 findet, darf sich zu Recht als Glückspilz bezeichnen. Wer die Rune craften will, muss theoretisch Billionen andere Runen dafür opfern. Wer eine Zod-Rune in Diablo 2 findet, darf sich zu Recht als Glückspilz bezeichnen. Wer die Rune craften will, muss theoretisch Billionen andere Runen dafür opfern.

Diablo 2 ist bald 26 Jahre alt. Wie kann einen dieses Spiel da noch überraschen? Eine Wahnsinnsstatistik zu den Runen in Blizzard Action-RPG hat die Antwort: Kennt ihr schon die Zod-Rune und wisst ihr, wie selten sie ist?

Die Jagd nach den besten Runenwörtern ist in Diablo 2, dem Addon Lord of Destruction und der Neuauflage Diablo 2: Resurrected für für viele Fans das ultimative Endgame-Ziel, das oft hunderte Stunden in Anspruch nimmt.

Doch unter all den magischen Steinen ragt einer besonders heraus. Die Zod-Rune ist nicht nur ein mächtiges Werkzeug für die besten Gegenstände im Spiel, sondern auch ein statistisches Phänomen. Wer denkt, er hätte schon alles über die Beutemechanik von Blizzard erfahren, sollte sich auf eine Zahl gefasst machen, die jegliche Vorstellungskraft sprengt.

Die mathematische Absurdität der Zod-Rune

Die Zod-Rune trägt die interne Nummer 33 und markiert damit das Ende der Fahnenstange im Runensystem. Ihre Seltenheit ist legendär. In der Theorie erlaubt es der Horadrimwürfel, jede Rune aus einer niedrigeren Stufe herzustellen. Doch wer diesen Weg von ganz unten bestreiten möchte, landet bei einer astronomischen Rechnung.

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Um eine einzige Zod-Rune ausschließlich aus El-Runen der untersten Stufe zu transmutieren, benötigt ihr exakt 14.281.868.906.496 Stück. Das sind über 14 Billionen Steine.

Doch damit nicht genug. Da das Rezept ab einem gewissen Punkt Edelsteine erfordert, müssten zusätzlich hunderte Millionen von lädierten und makellosen Steinen investiert werden. Würde man den Goldwert all dieser Zutaten zusammenrechnen, käme eine Summe von fast vier Billiarden Goldstücken heraus. Damit könnte man die persönliche Truhe eines Charakters über 1,5 Milliarden Mal bis zum Maximum füllen.

Das Paradoxon von Wert und Seltenheit

Obwohl die Zod-Rune das seltenste Artefakt im Spiel ist, belegt sie in der Hierarchie des Handelsmarktes nicht den Spitzenplatz. Das liegt an einem ökonomischen Paradoxon. In Diablo 2 bestimmt der Nutzen den Preis, nicht die reine statistische Unwahrscheinlichkeit eines Funds.

Runen wie Jah oder Ber werden für extrem populäre Runenwörter wie »Rätsel« oder »Unendlichkeit« benötigt, die fast jeder Charakter im Endspiel nutzen möchte. Die Zod-Rune hingegen ist ein Spezialist. Ihre einzige wirkliche Funktion im originalen Diablo 2 ist es, einen Gegenstand unzerstörbar zu machen.

Das ist vor allem dann entscheidend, wenn ihr ätherische Waffen oder Rüstungen findet. Diese besitzen zwar 50 Prozent höhere Basiswerte, können aber normalerweise nicht repariert werden. Erst die Zod-Rune macht diese mächtigen Varianten dauerhaft nutzbar. Da dieser Effekt jedoch nur für eine Handvoll Skillungen relevant ist, bleibt die Nachfrage trotz der extremen Seltenheit begrenzt.

Mit Diablo 2: Resurrected - Reign of the Warlock hat Blizzard die Zod-Rune in weitere Runenwörter eingebaut, wodurch sie nützlicher geworden ist.

Die Jagd nach dem heiligen Gral

Für die Hardcore-Community ist der Fund einer Zod-Rune dennoch der emotionale Höhepunkt einer Karriere. Sie ist der Endgegner der Statistik. Die Chance, dass Gegner oder Bossgegner wie Baal eine Zod-Rune fallen lassen, schankt zwischen etwa 1 zu 1,1 Millionen und 1 zu 1,4 Millionen.

In modernen Ablegern wie Diablo 4 oder Diablo Immortal lebt das Erbe der Zod-Rune weiter, wenn auch in veränderter Form. Dort finden sich Runen wie Zid oder der Zod-Stein als bewusste Hommage an das Original. Doch die mechanische Wucht und die schiere mathematische Unmöglichkeit des Klassikers aus dem Jahr 2000 bleiben unerreicht.

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